WAS BEDEUTET VORSORGE

Vorsorge heißt, dass Sie selbst den Ablauf Ihrer eigenen Bestattung oder der Bestattung eines nahen Verwandten im Voraus bestimmen und regeln. Dies ermöglicht allein stehenden Personen ihre dereinstige Bestattung ohne die Mitwirkung von Angehörigen zu regeln oder bedeutet eine Entlastung der Angehörigen im Todesfall.

WAS WIRD BEI EINEM VORSORGEGESPRÄCH FESTGELEGT

Hierbei wird der gewünschte Ablauf  der Bestattung im Voraus besprochen, d.h. wir werden Sie über die verschiedenen Bestattungsarten beraten, wie der Ablauf der Bestattung erfolgen kann und mit Ihnen absprechen, was später im Todesfall über die eigentliche Bestattung hinaus alles durch uns geregelt werden soll (Rentenmitteilungen, Anschreiben an Versicherungen, usw.). In einem Vorsorgevertrag wird dies dann schriftlich festgehalten.

WER BEZAHLT DEREINST MEINE BESTATTUNG

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen seit dem 01.01.2004 kein Sterbegeld mehr. Seit 1989 war das Sterbegeld mehrmals reduziert worden, so dass es bis zum 01.01.2004 die Bestattungskosten auch nur teilweise bzw. zu einem kleinen Teil begleichen konnte.

Deshalb sollten Sie auch hier vorsorgen.

Es besteht die Möglichkeit über uns eine Sterbegeldversicherung beim Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. abzuschließen oder eine einmalige Geldeinlage bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG zu hinterlegen, die den zukünftigen nicht abgedeckten Bestattungskosten entspricht. Wir informieren Sie darüber gerne ausführlich.

KOSTEN

Niemand beschäftigt sich gerne mit dem Gedanken an den eigenen Tod. Zu sehr lebt man im Hier und Jetzt. Und doch: Gerade wer mitten im Leben steht, wer das Schicksal in die eigenen Hände nimmt, wird sich früher oder später auch mit dem "Danach" beschäftigen. Immer mehr Menschen wollen ihren Abschied zu Lebzeiten selbst planen. Es ist eine beruhigende Erfahrung zu wissen, dass die letzten Dinge geregelt sind und Familie oder Freunde von vielen Formalitäten entlastet werden können.

Kosten einer Bestattung


Die Kosten einer Bestattung gliedern sich in verschiedene Bereiche, die wir Ihnen hiermit veranschaulichen wollen.

Gebühren von Friedhofsverwaltungen

  • Bestattungsgrundgebühr

  • Grabnutzungsgebühren

  • Verlängerung des Nutzungsrechtes

  • Einäscherung und Urnenbeisetzung

  • Benutzung der Friedhofseinrichtungen

  • Gebühren für Behörden und Kirchen


Unsere Kosten
Versorgung und Überführung der oder des Verstorbenen einschließlich aller fachlichen und sachlichen Leistungen

Sonstige Kosten
Blumenschmuck, Trauerdrucksachen, Redner, Träger, musikalische Umrahmung etc.

Private Kosten
Trauerkleidung, Leichenschmaus etc.

Selbstverständlich gibt es keinen Festpreis für eine Bestattung – zu unterschiedlich sind die Vorstellungen des Einzelnen über die Ausrichtung und den Umfang einer Bestattung.

Zögern Sie deshalb nicht, Ihre Vorstellungen, Wünsche oder Anregungen zur Bestattung offen anzusprechen. So können wir Ihnen die genauen Kosten nennen, die auf Sie zukommen werden.

Es ist in Ihrem wie in unserem Interesse, die Bestattung in einer angemessenen Form zu gestalten.

Sie erhalten unabhängig vom finanziellen Rahmen der Bestattung die volle Leistung unseres Unternehmens. Auch nach der Bestattung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, um etwaige Fragen zu beantworten.

WELCHE DOKUMENTE WERDEN BENÖTIGT

Für die Beurkundung eines Sterbefalles werden benötigt:

Bei ledigen Personen:

Geburts- bzw.  Abstammungs-Urkunde, als  Einzelblatt oder in einem Familien- oder Stammbuch.

Bei verheirateten Personen:

Heirats-Urkunde, als Einzelblatt oder im Familien- oder Stammbuch, falls die Geburt darin nicht genau eingetragen ist, auch die Geburts- bzw.  Abstammungs-Urkunde.

Bei verwitweten Personen:

Heirats-Urkunde, als Einzelblatt oder im Familien- oder Stammbuch, falls die Geburt darin nicht genau eingetragen ist, auch die Geburts- bzw. Abstammungs-Urkunde und die Sterbe-Urkunde des verstorbenen Ehepartners. Falls der Tod des Ehepartners in einer danach ausgestellten Heirats-Urkunde mit eingetragen ist, ist die neue Heirats-Urkunde alleine ausreichend.

Bei geschiedenen Personen: 

Heirats-Urkunde, als Einzelblatt oder im Familien- oder Stammbuch, falls die Geburt darin nicht genau eingetragen ist, auch die Geburts- bzw. Abstammungs-Urkunde und das Scheidungs-Urteil. Falls die Scheidung des Ehepartners in einer danach ausgestellten Heirats-Urkunde mit eingetragen ist, ist die neue Heirats-Urkunde alleine ausreichend.

Bei Personen nicht deutscher Staatsangehörigkeit zusätzlich den Ausweis oder Reisepass.

Bei Aussiedlern zusätzlich den Registrierschein bzw. die Heimkehrerbescheinigung, den Vertriebenenausweis bzw. die Spätaussiedlerbescheinigung, soweit vorhanden eine Namenserklärung gem. § 94 BVFG und die Einbürgerungsurkunde.

Falls ein deutsches Familienbuch angelegt wurde, wird die beglaubigte Familienbuch-Ablichtung benötigt.

Bei fehlenden Unterlagen sind wir gerne bereit, diese, soweit möglich, für Sie zu besorgen.

Bitte bewahren Sie jeweils die Orginale bzw. wenn keine Orginale vorhanden sind, beglaubigte Kopien sicher aber gut auffindbar in einer Mappe oder Kassette auf. Bei Urkunden, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, zusätzlich die Übersetzungen (nach ISO-Norm) eines beeideten Übersetzers.

Für die Benachrichtigung von Rentenkassen, Versicherungen, Verbänden und sonstiger Einrichtungen benötigen wir die entsprechenden Versicherungsnummern, Versicherungsunterlagen oder entsprechende Hinweise (Schriftverkehr). Bitte heften sie diese Papiere übersichtlich geordnet in einer Mappe oder Ordner ab.

 
BANDLE- BESTATTUNGS- INSTITUT VILLINGEN GMBH ■Stand: 09.04.2010 ■DER BESTATTER IHRES VERTRAUENS SEIT 1962 ■Villingen- Schwenningen, Rietheim, Pfaffenweiler, Tannenheim, Herzogenweiler, Unterkirnach, Marbach, Kirchdorf, Klengen, Überauchen, Niedereschach, Kappel, Schabenhausen, Weilersbach, Dauchingen, Schwarzwald- Baar- Kreis, usw...